Tor zum Blauen Garten
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Blauer Garten

Mit dem Roman „Heinrich von Ofterdingen“ von Novalis wurde die Blaue Blume zentrales Symbol der Romantik. Es verbindet Sehnsucht nach Ferne, Naturerleben, Hoffnung und Streben nach Glück. In diesem Geist ist der Blaue Garten am Schloss Oberwiederstedt angelegt. Zwischen den Linden einer alten Allee, die Heinrich Ulrich Erasmus von Hardenberg aus Anlaß der Geburt seines ersten Sohnes - Georg Philipp Friedrich (Novalis) - anlegte, und dem kleinen Gartenhäuschen blühen vis a vis zum Schloß vom März bis zum Oktober über 60 verschiedene Blaue Blumen. Vierzig davon sind mit Unterstützung des Botanischen Gartens der Universität Halle-Wittenberg eingesetzt worden. Darunter auch das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gedenkemein, das im Pflanzenkorpus und den Blüten kräftiger und blauer auffällt als das heute gemeinhin bekannte Vergißmeinnicht. Ausführliche Informationen über den Pflanzenbestand bietet die Schlossbibliothek.
 
Forschungsstätte
für Frühromantik
und Novalis-Museum
Schloss Oberwiederstedt

Internationale
Novalis-Gesellschaft e.V.

Novalis-Stiftung